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Luftgewehr


Luftgewehre sind Gewehre, die ein Geschoss durch die Ausdehnung von komprimiertem Gas antreiben. Im Unterschied zu Feuerwaffen wird das unter Druck stehende Gas nicht durch die Explosion einer Pulverladung erzeugt, sondern innerhalb oder außerhalb der Waffe mechanisch verdichtet. Auch Waffen, bei denen das Geschoss mit einem anderen Gas als Luft (z.B. CO2) angetrieben wird, werden zu den Luftdruckwaffen gezählt. Zur Bereitstellung des komprimierten Gases werden verschiedene Verfahren genutzt.

Luftgewehre haben im Vergleich zu Feuerwaffen eine wesentlich geringere Leistung. Sie sind aber zur Übung der Schießfertigkeit und Konzentration geeignet und wegen der geringen Betriebskosten und des vergleichsweise problemlosen Erwerbs beliebte Sportgeräte.

Als Munition werden meistens Diabolos vom Kaliber 4,5 mm verwendet. Manche Freizeitmodelle verschießen kupfer- oder aluminiumbeschichtete Stahlkugeln im gleichen Kaliber. Die Läufe dieser Waffen haben meistens auch keine Züge, was sich wegen des fehlenden Dralls ungünstig auf die Trefferleistung auswirkt. Gewehre für solche Kugeln werden deshalb in der Regel nur auf kurze Distanz z.B. an Jahrmarktbuden geschossen.

Das Mindestalter für das Schießen mit Luftdruckwaffen im Schießsport beträgt in Deutschland 12 Jahre (mit Ausnahmegenehmigung bereits ab 10 Jahre)


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